Der Inhalt der Ausbildung 
Wir lehren die Studierenden, wie sie ihre Präsenzzeit optimal mit der Arbeit an sich selbst ausnützen können, um ihr individuelles Verständnis von bewusster 'Inhibition' und bewussten 'Direktiven' in der Bewegung und in der Stille zu vertiefen.
Die Studierenden werden angewiesen, miteinander zu arbeiten und gemeinsam gewisse Prozesse durchzuarbeiten. All diese "Prozessarbeit" basiert während der ganzen Ausbildung auf bewusster 'Inhibition' und bewussten 'Direktiven'.
Wenn es sich zeigt, dass die Studierenden einen gewissen Grad der Arbeit an sich selber, an kontinuierlicher 'Inhibition' und Direktiven' aufrechterhalten können, werden sie diese Arbeit weiter mit dem neuen Stimulus des 'Hände-Anlegen' vertiefen. Sie werden dies im Austausch mit Lehrern und Mitstudierenden (zum Beispiel Studierende mit ähnlichem Erfahrungsgrad) ergründen.
Wir erwarten, dass es den Studierenden im 3. Jahr möglich ist, an allen Mitstudierenden zu arbeiten und kurze 'Turns' zu erteilen.
Sind die Studierenden unseres Erachtens fähig, dürfen sie unter unserer Supervision jüngeren Studierenden Lektionen von 30 Minuten geben. Beide Studierenden schreiben danach ihre Eindrücke kurz nieder.
Im letzten Teil der Ausbildung, werden die Studierenden einen Bekannten mitbringen, der noch nie eine Lektion gehabt hat, und ihm unter unserer Supervision die erste Lektion und eine Reihe darauffolgender Lektionen geben.
Die Lehrzeit in Wochenend-Workshops und Privatlektionen erfolgt bis Ende der Ausbildung und trägt zur Befähigung der Studierenden im Erteilen von Einzel- und Gruppenstunden bei. Das Schwergewicht liegt dabei beim Einzelunterricht.
«Ich fühle mich an der Schule ATLAZ ausserordentlich gut aufgehoben und schätze die kompetente, liebevolle Leitung des Unterrichts durch Béatrice und Robin John Simmons-Heiz. Die beiden vermitteln mir die Technik in logischer und überzeugender Weise, und es gelingt ihnen, mich voll dafür zu begeistern.»
Christian Z., Student
Lesen 
Wir verlangen von den Studierenden, dass sie während der Ausbildungszeit alle vier Bücher von F.M. Alexander studieren und sich, wenn möglich, private Kopien davon anschaffen. Diskussionen und Vorträge finden regelmässig in der Schule statt. Kurze schriftliche Kommentare werden nach Beendigung jedes der Bücher verfasst. Den Studierenden steht eine Bibliothek mit den wichtigsten Büchern, Journalen und weiterführender Literatur zur Verfügung. Die Studierenden sollten sich auch mit weiterführender Literatur um die F.M. Alexander-Technik vertraut machen. Es ist empfehlenswert, während der Ausbildung einen Ordner anzulegen, in dem wichtige Zeitungsausschnitte,Bilder und relevante Artikel gesammelt werden.
Diplomarbeit 
Das Verfassen einer schriftlichen Diplomarbeit über ein spezielles Thema der F.M. Alexander-Technik ist Voraussetzung für die Diplomierung durch SVLAT.
Pro Woche werden durchschnittlich etwa 7 Stunden für Hausaufgaben verwendet.
Anatomie und Physiologie 
Anatomie und Physiologie, die sich auf die tägliche praktische Arbeit beziehen, werden fortlaufend nach Bedürfnis erabeitet und erklärt.
Dreimal pro Jahr finden während zweier Wochen täglich Vorträge in der für unsere Arbeit relevanten Anatomie und Physiologie statt.Das Gebiet der Anatomie und Physiologie ist in 9 Blöcke aufgeteilt. Der Schwerpunkt liegt im Vermitteln, wie der Körper aufgebaut ist und wie das Bewusstsein Bewegung und Gleichgewicht beeinflusst (wie zum Beispiel das 'Erschreckungs-Muster' oder die bewusste Kontrolle einzelner Nervenzellen,usw.).
Extras 
Ausser der Bibliothek verfügen wir über eine recht grosse Videothek mit Filmen über die F.M. Alexander-Technik. Von Zeit zu Zeit wird ein Video in der Klasse gezeigt.
Wöchentlich wird eine Stunde in evolutionärer und individueller Bewegungsentwicklung (nach Prof. Dart) angeboten, und wir arbeiten ebenso mit Stimme und Atem.
